| Testbericht Suunto D9 |
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| Montag, 21. August 2006 um 21:00 Uhr |
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Beim D9 handelt es sich um das derzeitige Flaggschiff von Suunto. Der Computer wird im Handel mit und ohne Sender angeboten. Die Preise bewegen sich zwischen ca. 700 (ohne Sender) und 1.450 Euro (mit Sender) gehandelt. Die Preisschwankungen sind enorm; der Vergleich lohnt sich. Das luftintegrierte Modell kommt mit Nitroxgemischen bis 99% klar und lässt unterwasser den Wechsel zwischen insgesamt drei Gasgemischen zu. Optisch handelt es sich um einen echten Leckerbissen mit den drei Betriebsarten: Pressluft, Nitrox und Tiefenmesser. Der Neidfaktor ist auf jeden Fall gegeben. Doch viel wichtiger ist die Praxis. Also werfen wir mal einen Blick auf die Realität: Auspacken Im eher unscheinbaren Karton findet sich alles was das Taucherherz begehrt. Neben dem Computer und dem Sender liegt dem Paket eine Armbandverlängerung, das USB-Kabel, eine CD mit dem Suunto Divemanager und die ausführliche Anleitung bei. Im Internet hatte ich noch etwas vom Displayschutz gelesen; dieser Schutz lag meinem Paket aber nicht bei.
Inbetriebnahme
Testtauchgänge - Funktion & Bedienung Endlich im Salzkammergut angekommen. Das Thermometer zeigt 32°C und schon beim Blick auf den 400gr Unterzieher läuft der erste Tropfen von meiner Stirn. Also schnell rein in den Trocki, das Gerät und den Computer angelegt und ab ins Wasser. Ein Blick auf den Computer zeigt....... nichts? Ahja, Computer und Sender sind noch nicht gepaart. Ein hilfesuchender Blick zum Buddy verspricht Abhilfe. Das Ventil zugedreht, Druck abgelassen, Ventil wieder auf und Computer an den Sender halten..... wieder keinen Druck. Naja, sind ja 220 bar drinnen und für den ersten Tauchgang mit dem Doppelgerät verzichte ich auf die Luftintegration und verwende den D9 nur als normalen Computer. Merke: Grundsätzlich vorm Anlegen des Gerätes den Computer mit dem Sender paaren. Bei den nächsten Tauchgängen wird alles besser. Der Computer zeigt brav den Druck. Die voreingestellten akustischen Signale bei 75bar und 50bar ertönen und die angezeigten Daten scheinen im Vergleich zur Suunto Cobra sehr genau zu sein. Das Piepsen ist selbst durch die Kopfhaube sehr gut zu hören. Der D9 lässt sich - trotz Trockihanschuhe - sehr gut bedienen. Typisch Suunto - gewöhnungsbedürftig. Trotzdem finde ich mich nach einigen Minuten schon blind zurecht.
Anzeige & Display
Der eingebaute Kompass funktioniert gut und unterstützt optisch auch Dreiecks- und Viereckskurse. Wie jeder Kompass, lässt sich auch der D9 von der Tauchlampe beeinflussen. Die Displaybeleuchtung ist ausreichend stark und die Brenndauer lässt sich im Setup einstellen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Kombination von Displaybeleuchtung und Kompass. Nach den von mir eingestellten 30 Sekunden musste ich das Licht erneut anschalten und wich immer etwas vom Kurs ab. Hier ist ein herkömmlicher, flureszierender Kompass (z.B. Suunto SK7) eindeutig im Vorteil. Nach weiteren 30 Sekunden wird die Kompassanzeige aus Engergiespargründen beendet. Dies ist suboptimal, wenn ein fester Kurs verfolgt werden muss! Unter Wasser kann die Neugier bzgl. der Temperatur, der aktuellen Uhrzeit, dem Datum, ..... jederzeit befriedigt werden. Ein kurzer Knopfdruck reicht.
Sicherheit Der D9 lässt sich, wie nahezu jeder moderne Computer, durch die persönlichen Einstellungen noch sicherer gestalten. So lässt er neben dem Bergseemodus (0-2) auch persönliche Einstellungen (0-2) zu. Zusätzlich lässt sich das RGBM Modell mit 50% oder 100% wählen. Besonders angenehm fand ich die Entscheidung zu herkömmlichen Sicherheits- und zu Tiefenstops. Da bleiben kaum Wünsche offen. Auffällig ist die extrem konservative Berechnung der No-Fly Zeit. Im Vergleich mit meinem Buddy handelte es sich um eine Differenz von über 7 Stunden. Abhängig vom geplanten Tauchgang empfehle ich eine Redundanz zum D9. Erstens schadet eine Redundanz - und sei es nur eine Uhr, ein Fini und eine Tabelle - nie und zweitens arbeitet der Computer mit Funkübertragung. Eine weitere potentielle Fehlerquelle. Batteriewechsel
Fazit Ich habe den D9 innerhalb der kurzen Zeit als zusätzlichen Begleiter richtig lieb gewonnen. Er lässt einiges an Personalisierung zu und verrichtet - bislang - zuverlässig seinen Dienst. Die Anzeige und die Bedienung sind etwas gewöhnungsbedürftig. In meinen Augen handelt es sich um eine klare Empfehlung!
Wichtiges Update! Suunto Rückrufaktion für D6 und D9 Modelle!
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Die Grundeinstellungen sind - unter der Zuhilfenahme der Anleitung - innerhalb weniger Minuten vorgenommen. Auch der Sender für den Flaschendruck ist - den richtigen
Die Anzeige des D9 wirkt zu keiner Zeit unübersichtlich und zeigt jeweils die relevanten Daten an. Trotzdem sollte der stolze D9 Besitzer über eine ausgezeichnete Sehstärke, Kontaktlinsen, oder über optische Gläser in der Maske verfügen. Das Display ist sehr klein; typisch, handelt es sich doch um ein Armmodell im Uhrenformat.













