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Testbericht Mares X-Vision PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 03. Oktober 2007 um 18:52 Uhr

Testbericht - Mares X-Vision Taucherbrille - schwarzDer italienischer Hersteller von Tauchequipment bewirbt seine Maskenkollektion Mares X-Vision mit den Worten "Die X-Vision wurde schnell zur beliebtesten Maske weltweit."

Diese superlative Aussage der Marketingabteilung rechtfertigt auf jeden Fall einen zweiten Blick. Zum Testeinsatz kamen zwei verschiedene Modelle mit transparentem und schwarzem Maskenkörper.

Im Praxiseinsatz konnten interessante Erfahrungen und erstaunliche Eindrücke gesammelt werden.

Doch zunächst einmal die Eckdaten zur Tauchermaske:
Der Maskenkörper der Mares X-Vision wird aus Flüssigsilikon und stoßfesten Technopolymeren gefertigt. Die Zweiglas-Maske kann wahlweise mit getempertem Glas oder als Extra mit optischen Gläsern mit +1,5 bis +3 und -1 bis -7 Dioptrin geliefert werden. In Deutschland, in Österreich und in der Schweiz kann die Maske sogar bis -10 Dioptrin bestellt werden.

Testbericht - Mares X-Vision Taucherbrille - blau

Das Gewicht der optisch ansprechenden Maske beträgt nur 190g bei einem Innenvolumen von 105 cm³

Die Brille verfügt über eine Schnelleinstellung, die direkt am Maskenkörper befestigt ist.

Verfügbare Farben:
schwarz, transparent-transparent, transparent-gelb, transparent-blau, transparent-rot und schwarz-schwarz.

Tragekomfort:
Der Tragekomfort der Maske lässt keinerlei Wünsche offen. Die Doppellippe dichtet auch bei heftigen Lachanfällen unter der Wasseroberfläche hervorragend. Das Silikon fühlt sich auf der Haut angenehm weich an. Das geteilte Maskenband sitzt zuverlässig, aber lässt einen Neoprenschutz für lange Haare vermissen. Klar, diesen gibt es auch als Zubehör von Mares.

Das Sichtfeld:
Nachdem die Maske eine intensive Zahnpastabehandlung hinter sich gebracht hat, trübt nichts mehr das Tauchvergnügen. Das Sichtfeld ist, im Vergleich zur Opera aus dem selben Hause, deutlich erweitert. Ein klares Plus an Sicherheit.

Praxiserfahrungen:
In mehr als einhundert Tauchgängen mit den beiden Versionen der X-Vision zeigten sich die Vor- und Nachteile. Die transparente Version fiel im sonnendurchfluteten Tauchgewässer sehr deutliche durch störende Reflexionen an der Glasinnenseite auf. Aus diesem Grund gewann die schwarze Maske schnell mein Herz.

Bei beiden Modellen fielen mir die Schnellverschlüsse störend auf. Beim Aufsetzen oder Zurechtrücken der Maske ließ sich das Verstellen des Maskenbandes leider kaum vermeiden. Dies führt zwangsweise zur Suche nach den dünnen Enden des Maskenbandes, um sie mit den Dicken Trocki- oder Neoprenhandschuhen festzuziehen.

Fazit:
Insgesamt konnte mich die schwarze Version der X-Vision mehr überzeugen. Beide Tauchmasken sind sehr bequem und das große Sichtfeld möchte man nicht mehr missen. Die Schnellverstellung des Maskenbandes ist gewöhnungsbedürftig.