| Tauchtour zum Starnberger- und Blindsee (D/A) |
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| Donnerstag, 14. Juni 2007 um 07:43 Uhr | ||||||
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Die Flaschen wurden vorbereitet und schon waren wir auf dem Weg nach Starnberg. Meine Gedanken kreisten und ich überlegte, ob wir nach den gestrigen Unwettern wohl eine gute Sicht haben werden. Noch am überlegen, sah ich auch schon die Kreuzung in Allmannshausen. Sofort fanden wir eine schöne "Parklücke", besprachen den kommenden Tauchgang, checkten unser Equipment und stiegen in das feuchte Nass. Endlich wieder im Element, sprach meine innere Stimme. Sanft gleiteten wir hinab und waren mehr als überrascht. Trotz der gestrigen Regenfälle präsentierte sich der Starni bei 6 °C von seiner besten Seite und mit 10-15 Metern Sicht.. Bei 30m Tiefe stoppten wir an der Steilwand und hatten etwas mit der für Jörg ungewohnten Blase zu tun. Ja, ohne Bungees kann es, so man es nicht gewohnt ist, schon mal etwas schwieriger sein, die Luft aus dem Auftriebsmittel zu bekommen. Well, beim Austauchen waren noch einige kleine Barsche und schöne Armleuchteralgen im Gegenlicht zu beobachten. Ein malerisches Bild. Wir beendeten unseren Tauchgang etwas früher und nutzen die verbleibenden Zeit, um noch etwas über die Ausrüstung zu philosophieren und die Konfiguration zu testen. Infos zum Starnberger See: Für Sonntag wurde mir angeboten, einen CMAS Advanced Nitrox Kurs zu begleiten, bzw. den Schülern unter Wasser zuzusehen. Kurzerhand habe ich mich allerdings für eine Tour an den Blindsee entschlossen. Den Nitrox** Kurs werde ich lieber nach meinem Ägyptenurlaub in Angriff nehmen und bis dahin tauchen, tauchen und nochmals tauchen. So ging es am Sonntag in der Früh direkt an den Blindsee. Fast zeitgleich traf ich mit Jörg beim "MOHR life resort" (vormals Hotel drei Mohren) ein. Das Hotel hat sich ganz schön rausgeputzt und die Tauchgenehmigungen gibt es es jetzt auf der gegenüberliegenden Straßenseite in der Duccati Bar für 12,50 €. Bereits wenige Minuten später ging es schon über die schmale Forststraße hinunter zum Blindsee. Wir verschafften uns zügig einen Überblick, legten unsere Ausrüstung an und gingen den Trampelpfad zum Ufer. Leider musste meine Sony-Digitalknipse im Auto bleiben, da der O-Ring defekt war. Als zweite Tauchergruppe stiegen wir ins Wasser - das war gut so. Die Sicht war hervorragend und unser relaxter 62 Minuten Tauchgang führte uns zur Steilwand, weiter zum Unterwasserwald, zurück zum Ausstieg. Die Morgensonne sorgte für schöne Lichtreflexe und die neugierigen Forellen beobachteten uns. Als wir unseren Kopf wieder aus dem Wasser streckten war uns klar, dass wir mit der frühen Abfahrt in München eine gute Entscheidung getroffen hatten. Taucheralarm! Diverse Kurse trafen die letzen Vorbereitungen für ihre ersten Schritte im kühlen Nass. Wir legten unser Gerät ab, legten uns mit einer Brotzeit in die Sonne und beobachteten interessiert die Neueinsteiger. Nach der sonnigen Oberflächenpause starteten wir zum zweiten Tauchgang. Da vom angeblichen Kriegsmaterial nicht mehr viel zu sehen sein soll, entschlossen wir uns für eine Wiederholung des ersten Tauchgangs. Die Sicht, insbesondere im Einstiegsbereich, hatte stark gelitten. Ich nutzte die Zeit für ein paar Ventilübungen. Nach wenigen Metern Entfernung nahm die Sichtweite wieder auf ca. 15 Meter zu. Wir schwebten an der bizarren Landschaft vorbei und meine Gedanken wanderten beim Anblick eines kleinen Fisches schon wieder nach Ägypten aus. Durch die Doppelgeräte hatten wir mächtig viel Zeit und spielten uns an der Steilwand und im Unterwasserwald. Im Gegensatz zum ersten Tauchgang, gab es diesmal neben den Forellen einige Gummifische zu bewundern. Nach knapp 70 Minuten näherten wir uns der Einflugschneise, die deutlich am trüben Wasser erkennbar war. Bereits in drei Wochen wird mich der See, auf der Durchreise zum Fernstein- und Sameranger See, wieder sehen. Ich bin bereits gespannt, wie klar sich der See unter der Woche präsentieren wird. Infos zum Blindsee:
Nochmal herzlichen Dank an meinen Buddy - das Wochenende war ein voller Erfolg. Viele Grüße |








Am Samstag ging es bei - überwiegend - strahlendem Sonnenschein und bester Laune an den Starnberger See. Da meine ursprünglichen Buddies verhindert waren, verabredete ich mich spontan mit Jörg, einem neuen Buddy, in der Tauchschule.













