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Tauchen im Salzkammergut (A) PDF Drucken E-Mail
Samstag, 16. September 2006 um 01:00 Uhr

Tauchen im SalzkammergutVom 15.06. bis 18.06.2006 ging es mit den Haubentauchern mal wieder nach Österreich. Diesmal führte uns die Tour ins Salzkammergut. Wir trafen uns nahe des ersten Tauchplatzes am Wolfgangsee im Gasthaus Gamsjaga .

Nach einer kleinen Stärkung ging es mit der Fünfertruppe zur Franzosenschanze. Bei über 30°C fiel uns allen das Anrödeln etwas schwerer als sonst. Schon beim Blick auf den 400gr Unterzieher lief uns das Wasser von der Stirn.

Nach wenigen Minuten lagen wir auch schon im erlösenden Nass. Die 5°C Wassertemperatur auf 38,2 Meter bestätigten uns in der Wahl des dicken Unterziehers. Es folgte ein entspannter Tauchgang mit guter Sicht. Uns begegnete ein kapitaler Hecht und einige große Renken.

Erfrischt ging es gleich weiter zum Attersee . Unsere Pension Strobl lag direkt am Tauchplatz Kohlbauernaufsatz (Stroblwand). Nachdem die Zimmer bezogen waren und für Nico - unseren Tauchhund - ein Plätzchen gefunden war, konnte es gleich wieder ins Wasser gehen. Der bequeme Einstieg lud uns ein, die Strobelwand näher zu erkunden. So ging es immer der Wand entlang bis zum nahenden Grund. Dort unten fanden wir noch eine Aalrute in einer Felsspalte. Die Felsformationen sind absolut sehenswert. Leider hat sich das ja schon bei vielen Tauchern herumgesprochen. Entsprechend war auch die Liegewiese stark frequentiert.

An diesem Tauchplatz trifft man immer wieder bekannte Gesichter. So konnte ich seit langem mal wieder mit Oskar Schad (Tauchwelt Kehlheim ) einen Schwatz halten. Oskar war mit einer kleinen Gruppe und drei Inspirations unterwegs.

An den nächsten zwei Tagen besuchten wir die Highlights rund um den Attersee (Schwarze Brücke, Schlierwand, s'Wandel, Unterwasserwald). Jeder Tauchplatz wäre eine weitere Seite Bericht wert. Wir hatten meist das Glück, fast alleine an den Plätzen zu sein - naja, fast!Attersee - Schwarze Brücke

Als Füllstation hatten wir die - meinen Mittauchern schon bekannte - Tauchbasis Nautilus ausgesucht. Dort gibt es saubere Luft und für jeden Geschmack das passende Gemisch. Die Basismitarbeiter sind sehr freundlich und haben stets gute Tipps auf Lager. Obwohl die ARGE Dive Card für den Wolfgangsee und den Attersee nicht vorgeschrieben ist, entschieden wir uns für die Karte, um am letzen Tag noch den Gosausee erforschen zu können.

Für diesen Bergsee ist die Karte vorgeschrieben und lohnt sich auf jeden Fall. Abgesehen von der Tauchgenehmigung gibt es mit der ARGE Dive Card die Flaschenfüllungen für 1€ günstiger. Das kann sich ganz schnell rentieren. So gerüstet ging es am letzen Tag bei strahlenden Sonnenschein hoch zum Gosausee.

Nach der einstündigen Fahrt durch die schöne Landschaft checkten wir kurz die Lage und entschieden uns für den Einstieg Nummer 1. Auch hier waren wir die ersten Taucher. Obwohl es nur 150 Meter bis zum Einstieg sind, fällt der Fußmarsch mit knapp 50kg Ausrüstung bei der Hitze doch ganz schön schwer.

Von Mitte Juni bis Ende September verfügt der Stausee mit 96 Metern über den größten Wasserstand.

Belohnt wurden wir mit einem Traumtauchgang. Der See machte bei ca. 12 Metern auf und offenbarte uns seine Schönheit bei 10 Meter Sicht. Im Sommer können es durchaus mehr als 15 Meter werden.

Fazit: Es war ein gelungenes und gut organisiertes Wochenende. Taucherisch kamen alle auf ihre Kosten.

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