| Eistauchen am Plansee 2008 (A) |
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| Samstag, 16. Februar 2008 um 00:00 Uhr | ||||||
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Am späten Nachmittag/Abend traf ich mich mit zwei Haubentauchern im Plansee Camp. Nach einem kleinen Abendessen im Hotel Forelle ging es in die gemütlichen Hütten des Camps. Dort trafen wir auf den Chef, Harald Zeller, auf die Tauchlehrerin Petra Hudapp und zwei weiteren netten Tauchergruppen. Die fünf kleinen Hütten verfügen über zwei abgeschlossene Doppelschlafräume, einen Aufenthaltsraum mit einem fünften Bett, einer zweckmäßigen Küche und einer gemütlichen Sitzgruppe. Beheizt werden die Unterkünfte mit kleinen Gasöfen, die trotz der kräftigen Minustemperaturen für eine angenehme Wärme sorgten.
Im Verhältnis zum Hotel Forelle befindet man sich meines Erachtens im Camp in einer Luxusherberge. Dem Hotel sieht man die Jahre einfach schon stark an. Geduscht wird übrigens in den nahegelegenen Waschräumen des Campingplatzes. Trotz der Nähe überlegt man sich bei Temperaturen um die -12 °C, ob man wirklich mitten in der Nacht einen Servicegang antreten möchte. In der Nacht schneite es knappe zehn Zentimeter und am nächsten Morgen präsentierte sich die Landschaft bei herrlichem Sonnenschein in einer Puderzuckerglasur. Als einziger Haubentaucher verfügte ich noch nicht über das notwendige Eistauch-Brevet. Daher drückte ich zusammen mit einer netten Gruppe die Schulbank bei Petra. Nach den ersten gewissenhaften Theorielektionen ging es zum sägen des Eisloches auf den See. Mit vereinten Kräften war das Loch bald vorbildmäßig in das ca. 16 cm dicke Eis gesägt, der Schnee lehrbuchmäßig geräumt und die Einstiegsstelle abgesichert.
Ausgesprochen gut gelaunt gaben wir uns das Zeichen zum Abtauchen, die Luft blubberte aus dem Inflator, der Kopf tauchte in das eisige Nass und der erste Atemzug ließ den Puls schnell wieder in normale Regionen fallen. Die Aufregung wich der riesigen Neugier und viel zu schnell vergingen die kostbaren Minuten unter der undurchdringlichen Eisfläche. Nach knapp 20 Minuten beendeten wir den - Eistauchgang - wie verabredet - mit dem Notsignal, um auch dieses Procedere zu üben.
Nach 2 1/2 lustigen und interessanten Tagen, vier genialen Eistauchgängen, zwei netten Abenden mit noch netteren Tauchern/Taucherinnen und einigen zusätzlichen Lachfalten ging ein Der Kurs mit Petra hat sich auf jeden Fall gelohnt und eines ist sicher: Liebes Team vom Plansee Camp - die Haubentaucher kommen wieder.
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Bei strahlendem Sonnenschein ging es am 01.02.2008 mal wieder an den Plansee. Doch halt! Diesmal
Neben dem beheizten Trockenraum und den gemütlichen Aufenthaltsraum, verfügt das Camp über ein sehr spezielles Highlight - der holzbeheizten Sauna.
Nach einer kurzen Pause zum aufwärmen konnten wir es kaum noch erwarten und wir waren gespannt auf die ersten Flossenschläge unter der dicken Eisfläche. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man das erste Mal sauber angeleint und gebrieft in das enge Eisloch gleitet.
In weniger als zehn Sekunden wurden das 50 Meter Seil vom Leinenführer eingeholt und wir in Windeseile zurück zum Einstieg gezogen. Es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man diese Geschwindigkeit einmal erleben konnte. Bei den nun folgenden Tauchgängen konnten wir uns endlich der unendlichen Schönheit des zugefrorenen Sees widmen und ein paar Bilder mit unserer Digitalkammera einfangen. Nach einer ausgiebigen Fotosession holte uns langsam der Spieltrieb ein. Wir versuchten es mit Hand- und Kopfständen, watschelten im Kopfstand an der Eisfläche entlang, beobachteten unsere Luftblasen und ich kam, das muss ich jetzt doch mal zugeben, auf die blöde Idee mit meiner Zunge das Eis abzulecken.
Es hat allerdings niemand beobachtet *g*. Insgesamt konnten wir nach drei Tauchgängen unseren CMAS Eistauchkurs erfolgreich beenden. Auch wenn man das jetzt erwarten könnte, war damit aber noch lange nicht Schluss. Uns machten die Erkundungstouren unter das Eis des Plansees so unendlich viel Spaß, dass wir noch einen vierten Tauchgang drauflegten. Ich kann jedem Taucher, der über ausreichend Übung verfügt und sicher mit einem Trocki umgehen kann, dieses Erlebnis empfehlen.
unvergessliches Wochenende im Plansee Camp zu Ende.













